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Sporthundeausbildung

Leider hat der Hundesport in den letzten Jahren und Jahrzehnten ein sehr schlechtes Image bekommen. Sieht man sich mal den Hundesport auf hohem Niveau an, muss man der Ausbildung hohen Respekt zollen. Doch ist nicht jeder Hundeplatz auf einem solchen Level.

Unserer Meinung nach gibt es noch viel zu viele Hundesportler, die immer noch frei nach dem Motto: „Das habe ich schon immer so gemacht und Bewährtes ändert man nicht!“ ausbilden.

Wer vor 20 Jahren eine Prüfung oder Meisterschaft geführt oder gar gewonnen hat, war zu dieser Zeit sicherlich einer derjenigen, der sich von der Masse abgehoben hat. Wer aber vergisst mit der Zeit zu gehen muss in der Erinnerung leben, da heute die Anforderungen immens gestiegen sind. Lassen Sie sich also nicht zu sehr von alten Titeln leiten.

Deswegen möchten wir an dieser Stelle versuchen etwas Werbung für unseren Sport zu machen. Mit der mittlerweile über 100 Jahre alten Rasse Deutscher Schäferhund ist Hundesport ein fester Bestandteil von deutschem Kulturgut und Assoziationen mit Deutschland.

Leider hat die Rasse aber auch viele schlechte Zeiten hinter sich, zum Beispiel Zeiten schwerer HD oder schlechten Images als gefährlicher Beißer. All dem hat die Zucht versucht entgegenzuwirken. Sicher ist die HD Problematik weniger geworden, dafür hat die Rasse aber nun zusätzlich mit ED und CES (Cauda Equina Syndrom) zu kämpfen. Durch die Zucht von immer einfacher zu händelnden Hunden fehlen mittlerweile leider in einigen Linien Hunde mit geeigneten Schutzhundeeigenschaften. Früher hatte man auf der einen Seite die sicherlich nicht ungefährlichen Hunde und auf der anderen Seite die, die keiner Fliege etwas taten. Es ergab sich daraus eine breite Masse der Mitte, die für den Sport und Dienst sehr gut geeignet waren.

Der Hundesport ist heute mehr Sport als alles andere. Der Schutzdienst ist ritualisiert und hat mit Beschützen nichts mehr zu tun. Es gibt kaum Beißunfälle mit Sporthunden!

Man muss sich sehr früh mit einem jungen Hund entscheiden, ob man Hundesport machen möchte oder nicht. Wenn man zu lange wartet, hat man viele Kleinigkeiten versäumt, die am Ende entscheiden, wie weit man mit dem Hund kommt.
Am meisten Spaß macht uns die Arbeit mit jungen Hunden. Wenn man dem Kleinen ansieht, wie er sich freut ein neues, erfolgreiches Verhalten gefunden zu haben.