Philosophie

Was ist nun neu und anders?

Unsere Meinung: Egal, ob Mensch oder Tier, es muss erst ein Verständnis für das richtige Verhalten geschaffen werden.

Die Motivation, ein bestimmtes, erwünschtes Verhalten zu zeigen, kann nur aus einer positiven Grundstimmung und positiver Verstärkung resultieren. Wenn dieses geschehen ist und das erwünschte Verhalten spontan angeboten wird, muss es auch Konsequenzen für falsches Verhalten geben. Ganz wichtig ist hier die Vorbereitung, denn auf eine Korrektur hin muss sofort das erwünschte Verhalten gezeigt werden.

Nur wenn ein Verhalten angeboten wird, ist davon auszugehen, dass verstanden wurde, dass dieses Verhalten eine positive Konsequenz hat. Allerdings nur so lange, bis die Ablenkung größer ist, als die Motivation.
Besonders kritisch ist ein unerwünschtes Verhalten, dass sich selbst bestätigt.
Wenn auch eine Korrektur nicht zu dem gewünschten Verhalten führt, ist davon auszugehen, dass der Hund es nicht versteht.

Wichtig ist, dass man immer vom Kleinen zum Großen und vom Bekannten zum Unbekannten geht.

Den Hund beobachten! Das ist absolut das Wichtigste!

Hat ein Hund verstanden, welches Verhalten Erfolg hat, wird er es anbieten. Es gibt keinen Grund für ihn, ein erfolgreiches Verhalten nicht anzubieten – es sei denn, die Ablenkung ist zu großoder die Motivation ermüdet.
Angst ist eine schnell ermüdende Motivation und führt zu Meideverhalten und Ausstrahlungsverlust.
Eine Korrektur, die nicht verstanden wird, führt zu Stress und Eskalation.